Gekkosol, Tadelakt und Standölfarben

Gekkosol
Zu verarbeiten wie eine Farbe. Bildet auf Silikatbasis eine Haftbrücke oder Endanstrich. Geeignet für Untergründe wie Fliesen, Gipskarton, Gipsfaserplatten, Putze (außer Lehm), Beton, Dispersions- und Latexfarben, Ölsockel, alte Lacke…

Tadelakt
Mineralischer Glanzputz für faszinierende, hochwertige, wasserfeste Oberflächen nach traditioneller marokkanischer Art. Für den Innenbereich. Ein rein mineralischer Trockenmörtel, diffusionsfähig, ohne Kunststoffanteile, geruchsneutral, spannungsarm, kann frescal auf Kalkputze aufgetragen werden. Wird nach Behandlung mit KREIDEZEIT Glätteseife wasserabweisend und schmutzunempfindlich.
Da Tadelakt-Arbeiten ein erhöhtes handwerkliches Geschick erfordern, empfehlen wir ein Seminar bei unserer Mitarbeiterin Ute Wagner.

Standölfarbe
Deckende, beständige Ölfarben für Holzoberflächen Innen und Außen und für die Denkmalpflege. Zur Auffrischung genügt Reinigen und Überstreichen. Reißt nicht, platzt nicht, blättert nicht, absolut lichtechte Pigmentierung, geeignet zur Behandlung von Kinderspielzeugen.

Vogel- und Naturschutzprodukte

Wie können wir wildlebenden Tieren die Möglichkeit geben, in unserer modernen, aufgeräumten, versiegelten Welt zu überleben? Durch Neubauten und Sanierungen gehen viele Quartiermöglichkeiten verloren. Es fehlen alte Bäume, Nahrungspflanzen, Insekten. Mit geeigneten Nisthilfen kann jeder die Natur in seinen Garten oder auf den Balkon locken.

Im ö-com finden Sie zahlreiche unterschiedliche, bewährte Nisthilfen für Vögel oder Fledermäuse. Bei Interesse bieten wir eine Beratung zur naturnahen Gestaltung Ihres Gartens und zur Ansiedelung und Unterstützung spezieller Arten. Es gibt viele Arten, die künstlich geschaffene Quartiere annehmen und sich so auch toll beobachten lassen, z.B. viele Fledermausarten, Singvögel wie Zaunkönig und Rotkehlchen oder Spatz, Greifvögel, Mauersegler und Schwalben, Kauze und Eulen, Igel und Bilche, Hummeln und Wildbienen, Radspinnen.

Gerne beraten wir auch zu Ausrichtung und optimalem Standort, Befestigung, Reinigung sowie Fremdbelegung. Für längere Beratungsgespräche vereinbaren Sie bitte vorab einen Termin mit Dipl.-Biologin Meike Martin. Gegen eine Beratungsgebühr sind auch Besichtigungen vor Ort möglich.  

Das Familienunternehmen Schwegler fertigt seit drei Generationen Vogel- und Naturschutzprodukte. In Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden, Forschungseinrichtungen, Landwirtschafts- und Forstbetrieben sowie zahlreichen privaten Gartenbesitzern wurden langlebige Produkte mit sehr guter Ökobilanz entwickelt. Der große Erfolg mit höchsten Belegungsquoten ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich belegt. Daher nutzen wir deren Sortiment sehr gerne.

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Innenraumbelastungen

Innenraumbelastungen

Neben Infektionen, einseitiger Ernährung und zu wenig Bewegung kann eine ungesunde Wohn- und Arbeitsumgebung Auslöser für Krankheits-Symptome sein. Dazu zählen Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Konzentration- und Schlafstörungen, Schleimhaut- und Bindehautreizungen sowie Erschöpfung. Wir verbringen 90% unserer Lebenszeit in Innenräumen und hier herrscht oft „dicke Luft“:


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Schlecht gelüftete Wohnräume
Durch höhere Dichtigkeit der Außenfassade wird richtiges Lüften immer wichtiger. Es kommt sonst zu Anreicherungen von Schadstoffen und schimmelbegünstigender Luftfeuchtigkeit.

Schimmel tritt an kühlen, feuchten Außenwänden, Möbeln, Blumenerde, Lebensmitteln, Klimaanlagen und Luftbefeuchtern auf. Die Sporen verbreiten sich über die Luft und können Gifte freisetzen.


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Feinstaub, z.B. aus Kerze, Räucherstäbchen, Abgasen in der Außenluft und Laserdrucker-Tonern beeinträchtigen die Lungenfunktion und kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.

Allergene
Schimmelpilzsporen, Staub, Tierhaare, Baumaterialien und ähnliches können Schleimhautentzündungen hervorrufen und allergisches Asthma auslösen.


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Emissionen* aus Baustoffen
Selbst anorganische Baustoffe wie Ziegel und Gipsputze enthalten immer öfter Chemikalien zur einfacheren Verarbeitung/Lagerung. Generell werden einige 1000 Substanzen eingesetzt, von denen nur wenige auf Gesundheitsverträglichkeit getestet sind. Holzschutzmittel sind im Innenbereich nicht nur unnötig, sondern auch gesundheitsgefährdend.

Rauchen
Tabakrauch ist ein äußerst gefährliches Schadstoffgemisch aus 12.000 Verbindungen, davon 200 bekanntermaßen schwer gesundheitsschädlichen Giften. Die Belastung der Raumluft durch Rauchen stellt alle anderen Quellen in den Schatten.


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Emissionen* aus Bodenbelägen und Möbeln
PVC enthält Weichmacher und gibt über lange Zeit Farb- und Geruchstoffe ab. Textile Beläge enthalten teilweise Pyrethroide (Insektizide gegen Mottenfraß). Vor allem Kleber, Teppichrückenbeschichtungen, Versiegelungslacke, Imprägnierungen und Farben sind oft eine Schadstoffquelle.

Farben und Lacke enthalten neben Formaldehyd heute unzählige Substanzen, die oft nicht deklariert werden. Konservierer enthalten z.B. Fungizide. Generell ist aus arbeitsrechtlichen Gründen der Trend zu schwerflüchtigen organischen Verbindungen (SVOC) zu beobachten. Diese sollen bei der Verarbeitung flüchtige Lösemittel (VOC) in Anstrichstoffen ersetzen. Solche Produkte können nun als „lösemittelfrei bzw. –arm“ deklariert werden. SVOC werden jedoch über Monate bis Jahre in die Raumluft abgegeben.


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Problemstoffe in Kleidungsstücken
Farbstoffe und vor allem Aufdrucke enthalten oft giftige Schwermetalle, die sich aus der Kleidung lösen und über die Haut in den Körper eindringen. Leder wird häufig mit Chromverbindungen behandelt und sollte nicht direkt auf der Haut getragen werden. Matschhosen und Regenbekleidung aus PVC enthalten Weichmacher.

Reinigungsmittel und Pflegeprodukte
Einige Produkte enthalten gesundheitsgefährdende Substanzen, die Raumluft wird kurzzeitig stark belastet; Hautkontakt kann Allergien hervorrufen. Duftstoffe, auch natürlichen Ursprungs, können Unverträglichkeiten auslösen und sich im Körper anreichern.


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Spielsachen
Plastikspielsachen aus PVC enthalten Weichmachern (teilweise hormonähnliche Wirkung); Plüschtiere und elektrische Geräte enthalten oft Flammschutzmittel (stehen im Verdacht die Gehirnentwicklung zu beeinträchtigen); billigeres Holzspielzeug enthält Formaldehyd (krebsauslösend, reizt Haut und Atemwege).

Elektrosmog
Elektrische und magnetische Wechselfelder werden nur von  wenigen Personen bewusst wahrgenommen, die Strahlung in mediennutzenden Haushalten ist jedoch hoch.
Die häufigsten Beschwerden sind Konzentrations- und Schlafstörungen.


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Gerüche können ein Stressfaktor sein und Befindlichkeitsstörungen auslösen. Eigentlich angenehme Düfte wie Raumparfum überdecken nur die „dicke Luft“ und belasten zusätzlich.*Emission: Abgabe von Stoffen, Geräuschen, Energie und Strahlung an die Umgebung

Was können Sie tun?

  • Allergietest vom Arzt durchführen lassen


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  • Durch einen Ortswechsel lässt sich feststellen, ob die Ursachen für die Beschwerden in Ihrer Wohnung liegen.
  • Unnötige und belastete Materialien und Möbel aus der Wohnung reduzieren.
  • Mehrmals täglich stoßlüften oder querlüften (5-20min). Raumdüfte meiden und lieber öfter lüften.
  • Achten Sie auf angemessene Luftfeuchtigkeit von 40-60% (Hygrometer aufstellen).
  • Auf eine Volldeklaration aller Inhaltsstoffe, Bio-Qualität und Gütesiegel achten.
  • Keine „überqualifizierten“ Produkte verarbeiten. Zur Reinigung genügen meist milde Bio-Putzmittel oder Wasser.


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  • Rauchen Sie nicht in Innenräumen. Lüften reicht hier nicht aus, um die Schadstoffe zu entfernen!
  • Während des Staubsaugens Fenster öffnen und spezielle Mikrofilter verwenden; nebelfeucht wischen ist eine gute Alternative.
  • Elektrogeräte bei Nichtbenutzung stromfrei schalten. Mindestens 2m Abstand zwischen Geräten und Betten (auch durch Wände). Handynutzung gering halten.
  • Suchen Sie sich Hilfe bei speziellen Ärzten, dem Gesundheitsamt, Beratungsstellen oder Baubiologen. Natürlich beantworten wir auch im ö-com gerne Ihre Fragen zu den genannten (und weiteren) Themen.
  • Geräusch- und stressfreie Ruhezonen schaffen.


Diese Informationen sind inhaltlich auf die Veröffentlichungen des Umweltbundesamtes, der Bundesämter für Strahlenschutz, Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit u.a. abgestimmt. Siehe auch UBA Heft: „GESÜNDER WOHNEN – ABER WIE?“